Liebe Teefreunde,

das Teehaus möchte Sie herzlichst in unserem Teeblog begrüßen. Hier ist Platz für Ihre Kreativen Ideen über Tee, unseren Shop oder sonstige Fragen, Wünsche oder Anregungen. Des Weiteren werden Sie hier regelmäßig über Neuheiten in unserem Shop informiert, sodass Sie immer auf dem neuesten Stand stehen, was Ihren Lieblingsteeshop betrifft ;)

Wir hoffen, dass Sie hier Raum für Ihre Beiträge finden und wir Ihren Aufenthalt auf unserer Seite so angenehm wie möglich gestalten.

Liebe Grüße und angenehmes Teetrinken wünschen Ihnen die Mitarbeiter des Teehaus!

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 23. Juni 2009, 14:51 Uhr

Inzwischen sind schon viele Partien Tee aus Japan in Deutschland eingetroffen. Ich möchte nicht versäumen, Sie über den aktuellen Stand der Dinge zum Thema Tee zu informieren.

Auf der Grundlage der folgenden Verordnung werden alle Einfuhren aus Japan behandelt, egal ob oder andere Lebensmittel:

“Durchfühurngsverordnung (EU) Nr. 351/2011 vom 11.4.2011 zur Änderung der VO (EU) Nr. 297/2011 zum Erlass von Sondervorschriften für die Einguhr von Lebens- und Futtermitteln, deren Urpsrung oder Herkunft Japan ist, nach dem Unfall im KKW Fukushima”

Ich habe diese Bezeichnung bewußt ausgeschrieben, da hier ersichtlich ist, das diese Verordnung nach dem Unfall im KKW Fukushima erstellt wurde.  Für uns ist der Bereich Tee interessant.

Ich muss ein wenig ausholen, damit der Artikel über Tee auch verständlich ist.  In der Verordnung ist geregelt, wie hoch ein Produkt aus Japan radioaktiv belastet sein darf. Hier die Aufstellung der relevanten Elemente, wo eine zulässige Belastung der Teesorten definiert ist.

Jod 131 Höchstgrenze 2000 Bq  (Becquerel= Einheit der Aktivität eines radioaktiven Stoffes)–>aktuell Ernte 2011, also nach dem Unfall bisher kleiner als 50 Bq, was unter normalen Laborbedingungen als nicht nachweisbar gilt.
Cäsium 134 Höchstgrenze 500 Bq
–>aktuell Ernte 2011, bisher kleiner als 50 Bq, was unter normalen Laborbedingungen als nicht nachweisbar gilt.
Cäsium 137 Höchstgrenze 500 Bq
–>aktuell Ernte 2011, bisher kleiner als 50 Bq, was unter normalen Laborbedingungen als nicht nachweisbar gilt.
Kobald 60 Höchstgrenze 500 Bq
–>aktuell Ernte 2011, bisher kleiner als 50 Bq, was unter normalen Laborbedingungen als nicht nachweisbar gilt.

Jod darf eine höhere Belastung haben, da die Verfallszeit (Halbwertszeit) sehr hoch ist.

Wir können also sehen – zumindestens was unsere Tee Lieferanten angeht – das es bisher keine erhöhten radioaktiven Werte im Bereich Tee gibt. Die Kontrollen funktionieren und wir haben damit weiterhin eines der sichersten Lebensmitteln der Welt in unserem Sortiment.

Nun gibt es vielleicht Skeptiker, die sagen, wie waren denn die Vorjahresergebnisse. Auch hier habe unsere Lieferanten sehr gute Arbeit geleistet. Eine gemessene Probe aus der Ernte 2010 hatte die gleichen Ergebnisse wie aus 2011.

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, das Sie weiterhin beruhigt grünen Tee genießen können. Und ich bitte Sie darum, diesen Artikel nicht zu vergessen. Denn es wird Zeitungen geben, die eine erhöhte Radioaktivität im Tee finden werden, um eine entsprechende Schlagzeile zu bekommen. Diese Tees stammen definitiv nicht aus unserem Sortiment. Dafür sorgen wir.

Mathias Hotowetz

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 23. September 2011, 16:00 Uhr

Im grünen Tee wurde jetzt eine erhöhte Radioaktivität festgestellt und aus insgesamt 4 Präfekturen im Nordosten Japans darf kein Tee mehr in den Verkehr gebracht werden. Diese Teeanbaugebiete liegen ca. 350 km von Fukoshima entfernt. Wir erkennen hieran, das die Kontrollen in Japan schon funktionieren, also kein Tee das Land verlässt, welcher belastet ist. Unser grüner Tee kommt jedoch aus 1200 km Entfernung aus den Anbaugebieten Kagoshima, Kumamoto, Sage, Kyoto und Yamaguchi. Dieser Tee ist nach wie vor sauber. Und es ist nach wie vor so, das die Ernte 2010 im Verkauf ist.

Wir halten Sie auf dem Laufenenden, jedoch hilft uns allen keine Panikmache von Greenpeace oder anderen Medien, in denen grüner Tee pauschal verurteilt wird. Leider lesen viele nur die Überschriften und nicht den Text. Und sie machen sich keine Gedanken um den Inhalt des Textes und den sich daraus ergebenen Konsequenzen. Aber wir alle sind ja Teetrinker und gehen sachlich an diese Diskussion.

Bis dahin.

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 16. Juni 2011, 12:28 Uhr

Leider oder besser zum Glück lese ich diese Zeitung grundsätzlich nicht. Spaßes halber habe ich mal gehört wie jemand sagte, 50% der Informationen sind geschwindelt. Nur welche 50% das sind, das ist nicht klar.

Nun soll der grüne Tee schon jetzt verstrahlt sein. Die nächsten Sätze sind einfach nur zum Nachdenken gedacht. Ich will weder die Information als falsch oder richtig hinstellen. Einfach nur betrachten und nachdenken.

Am 11.3.2011, also nicht einmal vor 14 Tagen, legte die Flutwelle das AKW lahm. Da gab es noch keine Verstrahlung oder irgendwelche anderen Probleme. Wenn wir also von gut einer Woche ausgehen – ab hier ist theoretisch ein Strahlenproblem vorhanden. Obwohl zu bedenken gilt, das die Teefelder ca. 500 km und weiter vom Unglücksreaktor entfernt sind und der Wind nie in diese Richtung wehte. Aber lassen wir auch das außer betracht. Jeder japanische Tee, der jetzt verkauft wird, ist aus dem Jahre 2010. Die Ernte ist erst jetzt bzw. im April. Tee, der aus Japan exportiert wird ist relativ selten. Das habe ich ja schon geschrieben. Aber das, was exportiert wird, kommt mit dem Schiff und ist ca. 6-8 Wochen unterwegs. Also liebe große Zeitung mit vielen Bildern, wie kann ein Tee, der vor 6 Wochen nicht geerntet werden konnte, weil er noch gar nicht gewachsen war, auf den Weg gebracht worden sein? Wie kann es demzufolge eine Verstrahlung geben, wo es noch gar kein Problem mit den AKW gegeben hat? Soll das Schiff noch einmal zurück gekommen sein, um vor dem Hafen Strahlung abzufassen und es dann schnell per Luftfracht innerhalb der letzten 3 Tage nach Deutschland geflogen zu werden???? Rein von der logischen Transportkette geht es einfach nicht. Welchen Tee auch immer diese Zeitung getestet hat – die Verstrahlung kam nicht aus Japan – behaupte ich mal einfach so…..

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 23. März 2011, 21:42 Uhr

Was wird aus Japan und der schrecklichen Katastrophe? Wo sind die Teeplantagen? Sind diese vom Unglück betroffen?

Dazu gilt es zu wissen, das Japan eine Teeimportnation ist. Ja, richtig, Tee muss importiert werden, da der eigene Anbau nicht für den heimischen Markt ausreicht. Geringe Mengen werden exportiert. Wie in vielen anderen Bereichen auch, hat es China geschafft, grüne Teesorten so herzustellen, dass sie aussehen und schmecken wie japanische Teesorten. Viele grüne Tees in Deutschland sind also chinesische Tees japanischer Machtart. Gerade für die aromatisierten Sorten gilt das. Soweit zu den grundsätzlichen Fakten.

Wo liegen in Japan die Teeplantagen? Im Süden von Tokio, in der Gegend von Kyoto und noch weiter südlich, momentan noch weit genug entfernt vom Unglücksort der Kernkraftwerke. Der Wind steht „günstig“ für das Land. Es besteht unter diesen Umständen also aus rein sachlichen Gründen keine Gefahr für den Tee. Ich werde die Situation weiter beobachten und hier regelmäßig berichten.

Mathias Hotowetz

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 16. März 2011, 11:25 Uhr

Liebe Teetrinkerinnen, Liebe Teetrinker!

Kann eine Tasse Tee entspannen? Wellness-Gefühl erzeugen? Ist es der Tee oder die Tasse? In allem steckt ein Stückchen Wahrheit. Denn schon die Zubereitung zwingt zu einer gewissen Aufmerksamtkeit, einem Ablassen von der Hektik.  Und da ja diese Zubereitung am Tag mehrfach zelebriert wird, kann von kleinen Pausen gesprochen werden.

Ich habe japanische Mönche dabei beobachtet, wie sie Unkraut aus einem Beet entfernt haben, ohne mich wirklich zu bemerken. Die volle Konzentration lag bei dieser Arbeit. Versuchen Sie das einmal. An nichts anderes zu denken, als an die Arbeit, die Sie gerade tun. Sehr entspannend, aber in unserer heutigen Hektik wenig realistisch. Darum kann das Aufbrühen einer Tasse Tee eine kleine Pause bringen. Und somit ist die Tasse Tee die kleinste Wellnessoase der Welt – wie es oft so schön heißt.

Mathias Hotowetz

Übrigens noch in eigener Sache. Was halten Sie davon, wenn ich die ein oder andere Teesorte per Video hier zeige. Wie sie aufgebrüht wird, wie sie zieht, wie sie abgeossen wir? Ich bitte Sie um einen kleinen Kommentar dazu.

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 22. Februar 2011, 11:59 Uhr

Liebe Teetrinkerinnen, Liebe Teetrinker!

Danke für das Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit (gestern kamen noch Bestellungen, die wir auch noch gestern verschicken konnten).
Danke für die vielen lieben Grüße und Wünsche zum Weihnchtsfest 2010.  Danke für Ihre Dankbarkeit!

Auch wir wollen Ihnen alles erdenklich Gute, Glück und Besinnung wünschen, viel Freude mit den Geschenken von Teehaus.de und für die kommenden Tage immer heißes Wasser im Topf, damit bei Schnee und Eis ein leckerer Tee nicht weit ist.

Ihr Teehaus-Team

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 23. Dezember 2010, 12:28 Uhr

Das Teehaus Halberstadt hat ab sofort auch einen eigenen Twitter Account, auf dem Neuigkeiten erscheinen. Wir hoffen damit den interessierten Teetrinker noch mehr Informationen zu bieten.

–> Twitter Link

Von Teehaus - Technik, 14. Dezember 2010, 20:08 Uhr

Hallo liebe Teetrinkerin, lieber Teetrinker!

Was hat Weihnachten denn mit Tee zu tun? Doch eigentlich gar nichts. Denn weder die Weihnachtstradition noch die Tradition des Teetrinkens haben irgend welche Gemeinsamkeiten. Ich meine hier die heutigen aromatisierten und nicht aromatisierten reinen Teesorten. Heilkräuter nehme ich hiervon aus. Glühwein und Weihnachten haben auch nichts gemeinsam, oder besser, früher nicht, also vor vielen Jahren.  Der Weihnachtsmarkt oder Christkindelmarkt oder wie auch immer, waren früher dafür gedacht, Vorräte für die kalte Jahreszeit zu kaufen. Heute ist es Spaß, Ruhe, Besinnlichkeit und Kommunikation. Man geht dorthin, um mit den Kollegen, Freunden Familien und Kindern eine Glühwein zu trinken, den Weihnachtsmann zu sehen, um sich eine Tüte Tee zu kaufen, um diese anschließend zu Hause zum Abend am Kamin heiß zu genießen. So ändern sich die Bräuche, auch die Produkte. In unserem Shop haben wir viele Weichnachtstees, die diesem Anspruch – genießen – gerecht werden. Und so hat in unserer Gesellschaft der weihnachtliche Tee eine inzwischen lange Tradition und ist nicht mehr wegzudenken. Weihnachten hat jetzt also etwas mit Tee zu tun.

Ein schönes Teewochende mit einer leckeren Tasse Tee

Mathias Hotowetz

PS: Hier finden Sie viele Teesorten, die zu Weihnachten passen!

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 11. Dezember 2010, 12:07 Uhr

Hallo an Alle!

Bei uns liegt jetzt viel Schnee – aus Sicht eines Alpenbewohners natürlich nicht, aus Sicht einer Brasilianerin eine Unmenge. Aber darum geht es mir heute nicht. Dieser Schnee nimmt ein Stück Hektik aus dem Alltag, die Autos können nicht so schnell fahren,  der Weg zur und von der Arbeit ist generell ruhiger, weil langsamer. In einer solchen Zeit ist eine Tasse Tee wirklich die Oase der Ruhe und der Besinnung. Genießen Sie diese  Stille. Sie läßt uns das Wesentliche besser erkennen. Sie lenkt den Focus auf das in diesem Moment wichtigste – Genuss. Und es fällt dann schwer, Hektik auszuüben, das Bewusste Trinken einer Tasse Tee. Gerade in der Adventszeit so wichtig und der Sinn dieser Zeit.

So ist wohl der vielen bekannte Spruch “..den Lärm der Welt vergessen” entstanden. …Ist Schnee nicht etwas ganz Spannendes?

Einen schönen 2. Advent bei einer guten Tasse Tee.

Mathias Hotowetz

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 3. Dezember 2010, 12:46 Uhr

Hallo  Teetrinker und Teetrinkerinnen – und welche die es werden wollen.
Ja, so stand es im Hamburger Abendblatt. Man könnte denken, die Hamburger wissen, wovon sie reden. Stimmt hier aber nicht. Denn ob der Tee lange Zeit zieht oder kurze Zeit ändert nichts daran, das er nun mal Teein oder Coffein enthält. Je länger der Tee zieht, umso weniger kommt im Körper das Teein zu Entfaltung. Aber es ist immer noch vorhanden. Und darauf reagieren die Menschen ganz unterschiedlich. Beruhigend wirken andere Kräuter, aber nicht Tee, ob nun schwarz, grün, weiß oder gelb.

Einen schönen Abend!

Von Mathias Hotowetz - Teehaus Halberstadt, 25. November 2010, 20:21 Uhr